Warmräuchern

Als Warmräuchern bezeichnet man alle Räucherarten, bei denen Temperaturen zwischen denen des Heiß- und des Kalträucherns angestrebt werden. Bei ca. 30 bis 60°C kann das Räuchergut je nach Größe und Art zwischen zwei Stunden bis hin zu einem ganzen Tag im Räucherofen verweilen. Die Luftfeuchtigkeit sollte dabei idealerweise zwischen 50 und 85 % liegen.

Es gibt keine Richtlinie dazu, welche Lebensmittel unter Anwendung welcher Methode geräuchert werden müssen. Ebenswo wie sich auch Käsesorten über einen kurzen Zeitraum heißräuchern lassen, ist es beispielsweise möglich Fisch über mehrere Stunden kalt zu räuchern. Man sollte sich beim Räuchern also nicht scheuen auch ungewöhnlich Erscheinendes auszuprobieren, um seinen eigenen Geschmack zu finden.

räucherfisch
Neben den drei gängigen Räuchermethoden gibt es noch das Schwarzräuchern, bei dem mit Nadelhölzern Rauch erzeugt wird, um eine schwarze Färbung des Räucherguts hervorzuheben, und das Feuchträuchern, auch Schwitzräuchern genannt, bei dem dem Rauch Wasserdampf hinzugefügt wird oder das Räuchergut feucht geräuchert wird, um einen Verlust an Lebensmittelmasse und ein Austrocknen des Räucherguts zu verhindern.

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